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Trocknen von Kunststoffgranulat

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Trockenes Kunststoffgranulat ist zwingend für Formteile von hoher Qualität.

Hauptgründe für Oberflächenfeuchte auf Kunststoffmaterialien sind Kondensat, Tauablagerungen oder undichte Umverpackungen. Jede Art von Kunststoffgranulat ist davon betroffen.

Ein Teil der Kunststoffe sind hygroskopische Materialien. Diese speichern Wassermoleküle ähnlich einem Schwamm.

Diese Kunststoffe müssen vor der Verarbeitung getrocknet werden. Im späteren Formgebungsprozess werden sonst minderwertigen Teile produziert. Feuchtigkeits-Schlieren und Festigkeitsverluste der Formteile sind auf fehlende oder mangelhafte Trocknung zurückzuführen.

Kriterien für den Trocknungsprozess:

Die Restfeuchte
... ist der Feuchtegehalt, der am Ende der Materialtrocknung gemessen wird. Die maximal zulässige Restfeuchte variiert je nach Material.

Die Trocknungszeit
... ist die Zeit, in der das Material auf einen geforderten Wert getrocknet wird

Die Trocknungstemperatur
... ist die Temperatur, bei der das Kunststoffgranulat getrocknet wird.

Die Verweildauer
... ist die gesamte Zeit, die das Granulat im Trockner verbleibt - von der Befüllung bis zur Förderung.

Trockenluft
... ist warme entfeuchtete Luft. Da warme Luft eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit als kalte Luft hat, wird so die Feuchtigkeit aus dem Granulat entzogen werden.

Der Taupunkt
... ist bei der Kunststofftrocknung die Temperatur, bei der die Feuchtigkeit der Luft auf dem Material kondensiert. Je niedriger der Taupunkt desto trockner ist die Luft.

 

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